Brennholz richtig lagern
Brennholz braucht Luft. Stapeln Sie es an einer sonnigen, gut durchlüfteten Stelle mit mindestens zehn Zentimetern Abstand zur Hauswand und auf Paletten oder Kanthölzern, damit keine Bodenfeuchte aufsteigt. Decken Sie nur die Oberseite ab — seitliche Planen halten die Feuchtigkeit im Stapel.
Restfeuchte: warum unter 18 % zählt
Feuchtes Holz verbrennt kühler, rußt stärker und liefert deutlich weniger Wärme, weil ein Teil der Energie für das Verdampfen des Wassers verloren geht. Unser kammergetrocknetes Brennholz verlässt das Werk mit einer Restfeuchte unter 18 % — messbar, protokolliert und sofort brennbereit.
Heizwerte im Vergleich
| Holzart | Heizwert je Raummeter | Eigenschaft |
|---|---|---|
| Buche | ca. 2.100 kWh | Hoher Heizwert, gleichmäßige Glut |
| Eiche | ca. 2.100 kWh | Sehr lange Brenndauer |
| Esche | ca. 2.050 kWh | Leicht entzündlich, funkenarm |
| Hainbuche | ca. 2.200 kWh | Höchster Heizwert der Harthölzer |
| Birke | ca. 1.900 kWh | Angenehmer Duft, schnelle Hitze |
RM, SRM und FM — was bedeutet was?
Ein Raummeter (RM) ist ordentlich gestapeltes Holz von einem Kubikmeter inklusive Luftzwischenräumen. Ein Schüttraummeter (SRM) ist lose geschüttet und enthält daher weniger Holz — etwa 0,65 RM. Ein Festmeter (FM) ist ein Kubikmeter reine Holzmasse ohne Zwischenräume und entspricht ungefähr 1,4 RM.
Wie viel Holz brauche ich?
Als Faustregel deckt ein Kaminofen mit 8 kW bei gelegentlichem Betrieb etwa vier bis sechs Raummeter pro Heizsaison. Wird der Ofen zur Hauptheizung, sind acht bis zwölf Raummeter realistisch. Bei Pelletkesseln rechnen Sie mit rund zwei Kilogramm Pellets je Liter Heizöl, das Sie ersetzen.